Montag, Januar 05, 2009

Better fly, TUIFly...

...hat sich gestern nicht bewahrheitet.
Es ist 19.20 Uhr am Salzburger Flughafen.
Wir gehen an der langen Schlange vorbei um zu sehen wo man sich für Hamburg anstellen muss.
Am Ende der langen Schlange natürlich. Darauf machte uns auch eine kleine ganz am Ende stehende Frau mit roten, kurzen Haaren und einer orangefarbenen Winterjacke ohne Aufforderung aufmerksam.
"Hier ist die Schlange für den Flug nach Hamburg."
Ähm ja, nehmen Sie einfach den Stock aus Ihrem Allerwertesten...und rot und orange....lassense mal.

Ohne das Ticket nochmal vorzeigen zu müssen gings dann durch die Sicherheitskontrolle. Interessant. Kann also jeder rein.
Unser Flug sollte um 20:20 Uhr gehen.......mittlerweile war es 20:40 Uhr. Die Manchester Maschine war weg.....die Berliner Maschine war weg....und wir hatten auch langsam keine Lust mehr.
Dann........Boarding!
Eigentlich rollten wir nur zur Startbahn, dachten aber kurzzeitig wir würden die Strecke nach Hamburg fahrend zurücklegen. Und was soll man sagen? Wir fuhren zurück zum Ausgangspunkt.
Es gab Diskrepanzen zwischen Passagier- und Gepäckliste.

Das heißt im Klartext:
Das Gepäck wurde ausgeladen und wir durften unsere Gepäckstücke identifizieren. Zum Glück hatte ich mein CSI-Köfferchen mit allen notwendigen Utensilien dabei. Es ging los bei den Reihen 25-32 (oh, das sind ja wir). Hinten raus, hinten wieder rein. Sehr unvorteilhaft. Bei den nächsten Reihen war der total witzige Steward dann schlauer. Vorne raus, hinten wieder rein. Fehlte nur noch der Radetzkymarsch als musikalische Untermalung.
Eine Stewardess kam mit ner Namensliste rum, die von Passagier zu Passagier abgehakt wurde.

Es war mittlerweile 22 Uhr. Dann folgte die Durchsage das alle gefunden wurden, das Gepäck nun wieder eingeladen wird und der Flieger aber nochmal enteist werden müsse. Um halb elf sind wir dann gestartet.
Ansage total witziger Steward: "Um uns besser kennenlernen zu können, löschen wir zum Start nun das Kabinenlicht, Sie können aber gerne die über Ihnen befindliche Leselampe anschalten."
Der hätte mal in Reihe 31 vorbeschauen sollen, dann hätte er mich aber kennengelernt!
Hinzu kam, das er viel zu oft seine "äußerst charmanten Kolleginnen" erwähnt hat. Nachtigall ick hör dir trapsen!

Um kurz vor halb zwölf sind wir endlich in HH gelandet, standen noch ca. 20 Minuten am Gepäckband und warteten dann 15 Minuten aufs Taxi.

Frohet Neuet, wa!