Mittwoch, März 28, 2007

Was reimt sich auf Effenberg?

Geschmacksverirrt.

Liebe Frau Effenberg, Ex Strunz,

sind Sie nicht auch der Meinung, das es irgendwann mal reicht? Erst die Tatsache das Sie übers Betrügen Ihrer beiden Partner zusammengekommen sind, dann das Präsentieren ihrer Liebestattoos und dann fing der Stefan auch noch an Kitschkacke zu malen. Multitasking haben Sie irgendwie falschverstanden.

Und jetzt? Jetzt funktioniert die ach so gelobte Fernbeziehung (Florida-Hamburg) nicht mehr, denn er fand die Nachbarin poppenswert. Und das über Monate. Aber das lässt sich eine Effenberg Ex-Strunz nicht gefallen. Nein, Sie kriegen für's "Darüber Reden" auch noch vier Seiten in der BUNTE und ziehen da vom Leder. Aus isses. Endgültig.

Und heute, quelle surprise, geben Sie dieser Ehe laut Focus doch noch ne Chance. Die Liebe sei so stark (schnarch), Stefan wolle das Haus in Miami verkaufen (bla), sie sehen eine gemeinsame Zukunft (gähn).
Sagen Sie mal Frau Effenberg, schreiben Sie gerade an nem Kochbuch oder warum brauchen Sie die Promotion?

Tun Sie mir doch bitte einen Gefallen, melden Sie sich erst wieder, wenn Sie auch wirklich was zu sagen haben.

Herzlichst
Ihre A.

Montag, März 26, 2007

Werbung die Erste

Da sitze ich gemütlich vorm Fernseher, die Werbepause läutet die Unterbrechung meiner Lieblingsserie ein und ich denke mich trifft der Schlag.
Eine nackte Lolita-Blondine dreht und wendet sich unter einem dünnen Laken, an ihrem Kopfende sitzt ein Anzugträger (sein Kopf nicht sichtbar). Der Typ sitzt da auch nur, sie guckt lieber debil in die Kamera. Sie räkelt sich nen Wolf und sagt dabei immer "Can you...."............."Can you........." Man sitzt davor und denkt sich "Can you watt denn nu?"
Es erscheint ein Chanel Lippenstift, knallerot, sie malt sich damit ihre fülligen Lippen an und sagt dann "Can you read my lips." ENDE
Möchte mir diese Werbung etwa wirklich einen Lippenstift verkaufen?
Nicht vielleicht doch eher den Herrenanzug von Wormland? Den Weichspüler für's Bettlaken?

Oder die Frau als repräsentatives Stück Fleisch?

And the ECHO goes to....

Was war das denn gestern für ne Schreckensveranstaltung?

Mal ganz davon abgesehen, das die kleine Möchtegern-Pocahontas Yvonne Catterfeld eine absolut inkompetente Moderatorin ist, freut sie sich sogar öffentlich, wenn Bushido eine Auszeichnung erhält. Bushido. Buwatt? Hört sich doch im ersten Moment an wie ne japanische Mangafigur. Große Augen, kleiner Kopf. Und wie Müssjöh gestern mit Sonnenbrille, cremefarbenen Anzug und drei seiner Homies auf die Bühne gestratzt ist.
"Isch möschte meinen Fäns dankn und es ist mir eine Freude hier zu stehn und eure dummen Gesischter zu sehen, weil ihr nisch damit geräschnet habt, das ich dieses Jahr wieder einen bekomme."
Ich mag ja Männer die nicht nur reden können, sondern auch was zu sagen haben....




















Wer hat noch nen Preis bekommen? LaFee. Nein, das ist kein Raumspray, handelt es sich doch hier um ein Mädel im pubertierenden Alter. Wie gerührt sie war, beim ersten Preis hat sie doch glatt vergessen denen zu danken, die ihr diesen Preis überhaupt beschehrt hatten. DEINEN FANS DU DUMME KUH. Und wie hübsch sie aussah. Mit ihrer hochgesteckten Ommafrisur, ihrem Markenzeichen, dem aufgemalten LF-Tattoo auf der Schläfe und dem lindgrünen Wallawalla-Sommerkleid. Schön wäre es gewesen, wenn sie ihr Kleid nicht gerafft hätte und wie'n Bauerntrampel auf die Bühne gelatscht wäre.





















Wer war noch da? Alexandra Kamp. Alexandra Kamp? Ja, genau. Frau Wulstlippe. Im Publikum. Ich hab mich auch zuerst gefragt was die Alte denn da will. Aber dann fiel es mir ein. Sie hat sich doch 2 Jahre von nem Musicalstar flachlegen lassen. Vermutlich hat sie also die Karte vom Ex bekomme. Beziehungen muss man haben.

Ernsthaftes Highlight des Abends: die Fanta4. Wir sehen uns im Dezember Jungs!

Donnerstag, März 22, 2007

One week to go

Mittwoch, März 07, 2007

HotorNot.de

Es gibt wohl kaum eine selten dämlichere Plattform als o.g. Seite.
Leidet man unter dem ADS ist man hier gut aufgehoben, vorausgesetzt man ist ein optischer Burner.

Was will uns z.B. dieses Bild sagen:


Es sagt folgendes:
Hallo, ich bin Shakira, 16 Jahre alt, sehe allerdings schon aus wie 29 und habe von Geburt an ein Hohlkreuz.
(Warum sonst sollte sie sich auch so hinstellen)
Leider bin ich etwas klein geraten, daher musste sich mein Freund bei dieser Aufnahme auch nen Tritt nehmen und die-von-oben-herab-Perspektive wählen. Ich wirke dadurch sehr viel größer. Mein schwarzer Spitzenschlübber und das schwarze Top harmonieren wunderbar mit mit der grünen Wand, dem Metallregal und dem rostbraunen Teppich. Außerdem kommen in dem Top meine beiden Argumente sehr gut zur Geltung.


Ein weiteres Highlight aus der schier unerschöpflichen Bilderdatenbank:


Dieses Bild schreit förmlich vor Laszivität:
Seht mich an, bin ich nicht geil? Wie ich hier im braunen 70er Jahre Bad meiner Eltern so vorm Spiegel posiere? Der Badschrank gibt mir den Halt, den ich brauche. Nein, das ist kein Spiegel in meiner Hand, das ist mein Handy. Mit dem muss ich mich auch noch mal fotografieren. So schön bin ich. Ich habe leider nur Körbchengröße 70A, aber dank der Frottee-Waschlappen im BH fällt das nicht weiter auf.



Aber es gibt ja auch Männer die sich für nix zu schade sind:



Übersetzung:
Roooaaarrrr..........., reite mit mir in die Sonnenuntergang und du wirst es nickt bereuän Baby. Ick habe leider nickt viel zu Essen was ick dir bietn kann, deswegen bin ick auck so dünn. But I gotta whole lotta lovin'. Der Hut is mick zu groß und der korräkt rasierte Bart passt eher zu eine HipHop-Boy, aber stör dick nickt daran, ick habe andere Qualities. Yeah Baby!

Dienstag, März 06, 2007

Don't judge a book by its cover

Datum: 06.03.07
Uhrzeit: 16.10 Uhr
Ort: Büro, bzw. davor

Die Tierschützer sind wieder da. Monatlich grüßt das Murmeltier. Wieder mit Megaphon. "Schande, Schande, Mörderbande" protestieren sie gegen Glaxo Smith Kline, den Pharmahersteller, in dessen Gebäude auch wir sitzen (und noch diverse andere Firmen). Es nervt, da sie extrem laut sind und ihre Anklagen in den Innenhof schallen, auf den wir blicken können.

18 Uhr, ab nach Hause. Zwei Kolleginnen und ich verlassen das Gebäude, davor haben sich ca. 11 Tierschützer positioniert. Und plötzlich rufen sie "Mörder, Mörder, ihr seid Schuld."
Na das ist was für mich. Da steh ich ja drauf. Aber gut, man ist ja nicht gleich auf Konfrontation, unterhält sich mit den Kolleginnen, lacht und geht seines Weges.
Irgendjemand sagt etwas zu Tamara, sie kontert, ein englischsprachiger Typ daraufhin:
"Go home fucking slut." (wer nicht weiß was das heißt.......es ist nichts Freundliches).
Birthe und ich daraufhin wieder zurück zu den Gesellen, mit der Frage was das denn eben sollte.
Ein anderer English-Guy: "We are just protesting against Glaxo Smith Kline."
Ich: "Well you are protesting against me, when you call me a murderer. We are not working for GSK."
Andere Tierschützerin:"Ja, das sagen sie dann alle."
Ich: "Mal auf die Schilder geguckt und gesehen, wieviele Firmen in dem Gebäude sitzen?"
Andere Tierschützerin:"Na ihr scheint das ja witzig zu finden."
(weil sie ja auch der Nabel der Welt sind und aaaaaaaalles sich um sie zu drehen hat)
Birthe:"Ach, jetzt darf ich mich noch nichtmal mehr mit meiner Kollegin unterhalten?"
Ein männlicher Tierschützer, mit verfilzten Haaren (ich muss das an dieser Stelle erwähnen, da es das eigentlich das einzige ist, was man über ihn erwähnen kann) warf ein: "Wir demonstrieren gegen Versuche an Tieren und ihr seid aus dem Gebäude gekommen."
Ach was........
Mr. English-Guy: "Glaxo Smith Kline is testing their products on animals, and we are protesting against that."
Ich: "Well at the moment you are protesting against everyone who is leaving that building. Including me. You want to be understood? Well first of all you shouldn't judge a book by its cover."

Sowas ärgert mich, ich hätte dem intoleranten Pack gerne das Fell über die Ohren gezogen!